Georgica e. V.
Deutsch-Georgischer Verein für Kultur und Bildung, Frankfurt am Main

Georgien-Reportagen im TV


hr 10:30 Uhr: Wilde Tiere im Kaukasus

Datum:21.07.2020
10:30

Bergwisent, Steinbock, Kropfgazelle und Königshuhn



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Georgica ist 2020 Partner von goEast 

Unser Verein ist im Mai 2020 Partner des Filmfestivals goEast, auch wenn es dieses Jahr nicht im Mai in Wiesbaden öffentlich stattfindet.

2.285,- Euro Spenden für Kinder in Georgien überreicht

Bei mehreren Benefiz-Veranstaltungen, durch viele kleine Spenden und eine großzügige Spende über 500 Euro von der Deutsche Bahn Stiftung haben wir im abgelaufenen Jahr 2019 insgesamt 2.285,- Euro für gemeinnützige Zwecke in Georgien gesammelt. Das Geld haben wir übergeben: 

1.) an Bischof Isaia für Kulturunterricht in Nikosi sowie 
2.) an
Mutter Barbare für Kinderfreizeiten in Ratscha für Waisenkinder.
Spenden, die direkt ankommen ohne jede Verwaltungskosten! Beide Projekte besuchen wir auf unsere eigenen Kosten ein, zwei Mal pro Jahr.

Benefizkonzert für ein Waisenhaus

Bereits seit 2006 veranstaltet die Lehrerin unserer Georgischen Schule Nino Khalvashi-Wirth Benefizkonzerte für Georgien.
Ihre Klavierklasse hat am 14. Dezember 2019 Werke vom jungen J. S. Bach in der Kirche am Campus vorgespielt und biografische Texte zu Bach vorgetragen. Dabei wurden 520 Euro für das Waisenhaus von Mutter Barbare bei Tiflis gespendet. Von dem gespendeten Geld bezahlt das Waisenhaus Kinder-Freizeiten in Ratscha. Anwesend war auch ein Vertreter vom Stuttgarter Verein Art Music Georgia e. V.
Schon
am 18. Mai 2019 wurden bekannte Filmmusik-Stücke vorgespielt. Die Sitze in der kleinen Kirche waren von 75 Zuhörern jeweils voll besetzt. Bereits in den letzten Jahren haben wir Spenden für das georgische Waisenhaus gesammelt und konnten so im Laufe der Jahre immer wieder hohe Spendenbeträge selbst übergeben.

Filmvorführung mit der Regisseurin Anastasia Vinokurova

Wir haben den ARTE-Dokumentarfilm  „Mein Papa, der Mönch“ (Georgien 2018) am 27. November 2019 im Generalkonsulat gezeigt. Moderiert von Nino Khalvashi-Wirth, hatten Gäste die Möglichkeit, Fragen an die anwesende Regisseurin Anastasia Vinokurova zu richten.


Georgische Schule bei der Tbilisoba

Am 3. November 2019 sind Eltern und Schüler unserer Georgischen Sonntagsschule zur Tbilisoba nach Köln gefahren. Unsere 16 Schüler haben die gelernten georgischen Lieder gesungen - ein toller Erfolg.
Mit Freude haben wir die Vertreter der georgischen Diaspora (Sonntagsschulen, Vereine, Studenten- und Tanzgruppen) aus Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Witten und Bielefeld getroffen. Es war inspirierend zu hören und zu sehen, was Georgier in anderen deutschen Städten erschaffen.

Georgischer Abend in Friedrichsdorf

Am 22. November 2019 haben die Evangelische. Kirchengemeinde Köppern / Oikos-Kreis und Georgica e. V. gemeinsam als Veranstalter einen Georgischen Abend ausgerichtet. Angelehnt an ein georgisches Supra (Gastmahl), wurde gespeist und getrunken, dazu gab es Vorträge, Klavier und Saxofon zu hören. Das Gedicht „Sequenz“ von Rati Amaglobeli wurde auf Georgisch und Deutsch (Übersetzung Prof. Dr. Jost Gippert) vorgetragen. Chatschapuri wurden vom neuen Restaurant-Café Gemo aus Offenbach geliefert

Thema „Georgien in hessischen Museen

  • Goldkammer Frankfurt
  • Archäologisches Museum Frankfurt: „Gold & Wein – Georgiens älteste Schätze“ vom 6. Oktober 2018 bis 10. Februar 2019. Vom Beginn der Landwirtschaft ab 6000 vor Christus bis zur Trialeti-Kultur der Mittelbronzezeit um 2100 bis 1700 vor Christus.
  • Liebieghaus Skulpturensammlung Frankfurt:  „Medeas Liebe und die Jagd nach dem Goldenen Vlies“ vom 5. Oktober 2018 bis 10. Februar 2019
  • Museum Angewandte Kunst Frankfurt: „Lara protects me. Eine georgische Erzählung“ vom 21. September 2018 bis 20. Januar 2019. Videoarbeiten, Fotografien, Zeichnungen und Designobjekte zu Tiflis als jahrhundertealtem Knotenpunkt zentraler Handelsrouten.
  • Klingspor Museum Offenbach: „Tiflis on your mind. Alte und neue Schriftkunst aus Georgien“ vom 5. Oktober 2018 bis 18. November 2018. Exponate von kostbaren Manuskripten des 11. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen kalligraphischen Kompositionen
  • Struwwelpeter-Museum Frankfurt: Sonderausstellung zum georgischen Volksmärchen „Tsikara“ vom 6. Oktober 2018, verlängert bis zum 31. März 2019. Ein berühmtes georgisches Volksmärchen zu Gast bei einem berühmten deutschen Kinderbuch. Illustrationen, Skulpturen, Drucke, Installationen und Plakate
  • Architekturmuseum Frankfurt: „Hybrid Tbilisi. Betrachtungen zur Architektur in Georgien“ vom 29. September 2018 bis 13. Januar 2019
  • Senckenberg Naturmuseum Frankfurt: Sonderausstellung „Homo georgicus – der Schädel aus dem Ursprungsland der ersten Europäer“. In der Schatzkammer wurde der Schädel D4500 („Schädel Nummer 5“) mit Kiefer D2600 erstmals außerhalb Georgiens  vom 11. bis 18. November 2018 gezeigt
  • Filmmuseum Frankfurt: Filmreihe „Filmland Georgien“ vom 2. bis 31. Oktober 2018

Im Landesmuseum Darmstadt wird eine Replik des Dmanisi-Schädels D2700 mit Kiefer D2735 in der Dauerausstellung gezeigt.




Besuch in Nikosi an der Grenze zu Zchinwali und in Tserowani

Am 23. Juli 2019 waren Vertreter des Vereins Georgica e. V. im Kloster Nikosi und haben die Okkupationslinie in Sichtweite der Stadt Zchinwali im besetzten Teil Georgiens besichtigt. Wir haben Interviews mit Jugendlichen aus Nikosi geführt.
Wir haben auch die Siedlung Tserowani besichtigt, wo seit 2008 georgische Binnenflüchlinge aus der besetzten Region Zchinwali untergebracht sind.
Am 22. August 2019 hat Hannes Wirth in einem Kurzvortrag im georgischen Generalkonsulat darüber berichtet.



 Werden Sie im Sommer 2020 unser Mitglied

Den nächsten zehn neuen Mitgliedern schenken wir zum Vereinseintritt das Buch "Memories of Tiflis" im Wert von 46 Euro.

Um Mitglied zu werden und die wertvolle Buchprämie zu erhalten, drucken Sie den Aufnahmeantrag aus, unterschreiben ihn und senden ihn uns im Sommer 2020 per Post.

Aufnahmeantrag.pdf (118.87KB)
Aufnahmeantrag.pdf (118.87KB)

Die reguläre Mitgliedschaft kostet 30,- € pro Jahr und ist steuerlich absetzbar.

Vor 25 Jahren: Ausstellung „Unterwegs zum Goldenen Vlies“ Saarbrücken

Die Pläne für die erste Georgien-Ausstellung in Deutschland gehen bis in die 1980-er Jahre zurück. In Saarbrücken, das damals seit einem Jahrzehnt die Städtepartnerschaft mit Tiflis unterhält, ist man in Kontakt zur Georgischen Akademie der Wissenschaften. Der bekannteste georgische Archäologe der Zeit ist Otar Lordkipanidze, selbst erfolgreicher Ausgräber, mit Mitte fünfzig auf dem Höhepunkt seiner akademischen Karriere und Autor von „Archäologie in Georgien“, das dann 1994 auf Deutsch erscheint und damit zum Standardwerk außerhalb des georgisch- und russischsprachigen Wissenschaftlerkreises wird.
Schon 1988 hat man archäologische Objekte für den Verleih nach Saarbrücken ausgewählt. Dann kommen der Zerfall der Sowjetunion und Anfang der Neunzigerjahre der Bürgerkrieg in Tiflis dazwischen und werfen das Ausstellungsprojekt um Jahre zurück. Erst am 7. Mai 1995 wird im Saarlandmuseum die Ausstellung mit dem Namen „Unterwegs zum Goldenen Vlies – Archäologische Funde aus Georgien“ eröffnet und geht danach weiter in die Prähistorische Staatssammlung München. Selbstverständlich wird die Schau mit solch ikonischen Objekten wie dem kleinen goldenen Löwen von Tsnori, dem Becher mit Halbedelsteinen aus Trialeti und dem Goldschmuck aus dem Grab Nummer 6 in Wani vom georgischen Präsidenten Eduard Schewardnadze unterstützt. Auf saarländischer Seite setzen sich der Ministerpräsident Oskar Lafontaine und Professor Gert Hummel von der Universität des Saarlands für die Ausstellung ein.

Meupe Isaia war zu Gast in Frankfurt

Der georgisch-orthodoxe Erzbischof von Nikosi und Zchinwali, Meupe Isaia, war am 7. und 8. Mai 2019 auf Einladung unseres Vereins in Frankfurt.

Erzbischof Isaia hat Kunst und Animationsfilm bei Gela Kandelaki studiert, bevor er sich entschloss Theologe zu werden. 1995 übernahm er die Diözese Nikosi und Zchinwali. Seine Leidenschaft für Animationsfilme hat er nicht verloren. Davon zeugt eine Kunstschule (Foto unten), die für Kinder und Jugendliche der Region gegründet wurde. Kreativworkshops sollen ihnen dabei helfen, ihre Traumata zu verarbeiten. Aus dieser Arbeit heraus entstand die Idee zu einem lokalen Film-Festival in Nikosi. 

 

Wir stellen den Verein vor: im  Außenministerium, der  Botschaft und der Konrad-Adenauer-Stiftung in Tiflis

Am 24. Juli 2019 haben Hannes Wirth, Frau Nino Khalvashi-Wirth und Frau Mzia Tsiklauri Herrn Dr. Rati Bregadze, Direktor der Abteilung für Beziehungen mit der Diaspora im georgischen Außenministerium den neuen Frankfurter Verein Georgica e. V. vorgestellt. Außerdem haben wir Gespräche mit Frau Aliona Chkhotua und Herrn Varlam Badzagua im Außenministerium geführt.

 

Am 5. August 2019 haben wir dem Ständigen Vertreter in der deutschen Botschaft in Tiflis Herrn Michael Fabri (Foto: 2. v. l.) den Verein vorgestellt; am 6. August 2019 folgte ein Gespräch in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Tiflis.

Marburger Förderverein der Waldorfschule Tiflis wurde 20 Jahre alt

Mitglieder des Marburger Vereins waren in der zweiten Mai-Hälfte 2019 in Tiflis, um das zwanzigjährige Jubiläum des Vereins Freunde der Freien Waldorfschule Tbilissi in Georgien e. V." zu feiern.

Malte Schuchhardt und Wolfgang Pasdzierny aus Marburg haben einen georgischen Vortragsabend mit Ekaterine Kintsurashvili (Klavier) am 4. Mai 2019 in Frankfurt veranstaltet.

Oberbürgermeister Peter Feldmann zeichnet Lehrerinnen der Georgischen Schule aus 

Drei Lehrerinnen unserer Georgischen Schule, Frau Nino Khalvashi-Wirth, Frau Maia Shavliashvili und Frau Mzia Tsiklauri wurde am 27. Mai in der Frankfurter Paulskirche die hessische Ehrenamtskarte vom Oberbürgermeister Peter Feldmann überreicht. Sie werden dadurch für herausragendes Engagement" in Form mehrjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit für die Georgische Schule ausgezeichnet.






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