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Kinder
Kinder sind eine Gabe Gottes. Deshalb unterstützen die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten
auch die Glaubensentwicklung, indem sie
- die Kinder lehren, Gott und den Nächsten zu lieben und die Schöpfung zu achten
- mit den Kindern über den christlichen Glauben reden und
- die Kinder beten und Gott vertrauen lehren.
Die ersten Erfahrungen mit dem Glauben sammelt das Kind im
Elternhaus: Dort, wo gemeinsam gebetet wird und das Verhältnis untereinander und zum Nächsten von Liebe und Verständnis bestimmt ist, wird der Grund gelegt für ein Leben, das sich bemüht, die Lehre Jesu zu leben.
Um die Eltern in der allgemeinen und besonders in der Glaubenserziehung - der Hinführung zu den
Werten, die Bestand haben (vgl. Epheser 4, 13.14) - zu unterstützen, werden Elternabende und Elterngesprächskreise durchgeführt. Auch gibt die Kirchenleitung der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland
"Elternbriefe" heraus, um die Erziehenden in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe aus der Sicht des neuapostolischen Glaubens zu unterstützen.
Kinder haben von klein auf ihren Platz in der Gemeinde. Sie nehmen an den Gottesdiensten teil und
nutzen die speziellen Angebote der Kirche für sie: Vorsonntagsschule, Sonntagsschule, Religionsunterricht, Konfirmandenunterricht.
Auf diese Weise erfolgt die Erziehung zu einem mündigen,
eigenverantwortlich handelnden neuapostolischen Christen.
Lernziele der kirchlichen Unterrichte: Große Bedeutung hat der Gedanke, die Kinder zu
eigenverantwortlichem Handeln nach den Grundwerten des Evangeliums hinzuführen. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass die Unterrichtsinhalte alters- und entwicklungsgemäß vermittelt werden.
In der Vorsonntagsschule
werden die Vorschulkinder vom dritten Lebensjahr an bis zur Einschulung parallel zum Sonntagsgottesdienst auf kindgerechte Weise im Vertrauen in die Gäte Gottes und die Liebe Jesu Christi gefördert.
In der Sonntagsschule
lernen Kinder, die in die Grundschule gehen, ebenfalls parallel zum Sonntagsgottesdienst, durch biblische Berichte von Erfahrungen, die Menschen mit Gott machten, und werden so ermuntert, ihre ersten eigenen Erfahrungen mit Gott zu machen
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